SAFP Positionen und Anliegen zum Frauenfussball

SAFP hat auf der Basis einer Umfrage bei den Spielerinnen die SAFP Positionen und Anliegen für den Frauenfussball erarbeitet.

SAFP Positionen und Anliegen für den Frauenfussball

Diese SAFP Anliegen sollen darauf hinzielen, den Frauenfussball in der Schweiz zu professionalisieren und auch beliebter zu machen. Die hier erarbeiteten Vorschläge sind erste Massnahmen, die langfristig eine Verbesserung bringen sollen und selbstverständlich laufend anzupassen sind.

  • Profiverträge sollen auch reglementarisch für Frauenfussball zugelassen werden. Dieses Ziel haben wir zwischenzeitlich erreicht und der SFV hat die Reglement auf Wunsch der SAFP entsprechend angepasst.

  • Ganz generell sollen die Frauenfussball-Strukturen weiter professionalisiert werden.

  • Dazu sollen inbesondere die Klubs der Super League und Challenge League verpflichtet werden, Frauenmannschaften zu führen, damit da, wo bereits professionelle Strukturen bestehen, die Frauen profitieren können.

  • Es sollen klarere und transparentere Regeln für die Verwendung von Geldern für Frauenfussball durch den SFV festgelegt werden. Es soll eine Prozentzahl für den Frauenfussball festlgelegt werden, die in Abhängigkeit zu den Ausgaben für Männer steht.

  • Auch der SFV soll sich dafür stark machen, dass inskünftig Frauen Weltmeisterschaften nicht mehr auf Kunstrasen stattfinden.

  • Die Integration zwischen Männer-Nationalmannschaft und Frauen-Nationalmannschaft soll gefördert werden, und zwar im Sinne von bestimmten gemeinsamen Anlässen etc., damit Frauen vom Image der Männer profitieren können.

  • Die Schiedsrichterqualität für NLA Meisterschaftsspiele soll gesteigert werden.

  • Es soll die TV/Medienpräsenz des Frauenfussballs mit gezielten Massnahmen (etwa 1 TV Spiel alle zwei Wochen) gefördert werden.

  • Es sollen die Anspielzeiten für die 1. Teams der Frauen und 1. Teams der Männer nicht gleich sein und besser aufeinander abgestimmt werden.

  • In der Nationalmannschaft sollen die Spielerinnen für Unfall und Krankheit separat versichert sein.

  • In der Nationalmannschaft soll eine angemessene Lohnausfallkompensation für die Spielerinnen eingeführt werden.

  • Es soll bei jedem 2. Heimspiel der 1. Mannschaft der Männer das Spiel der ersten Teams der Frauen sofort im Anschluss an das Spiel der Männer (ganzes Spiel auf Hauptplatz) stattfinden.

  • Es soll für die Meisterschaftsspiele der NLA ein einheitlicher Ball eingesetzt werden.

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Das sind alles realistische Ziele, die den Frauenfussball weiter bringen. Dafür setzen wir uns ein.

SAFP Swiss Association of Football Players

 

Dr. Lucien W. Valloni

Präsident SAFP

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