SAFP verurteilt Fangewalt der FC Basel Hooligans

Die Spielervereinigung ist schockiert über die veröffentlichen Video-Bilder der Fangewalt der FC Basel Hooligans anlässlich des Spieles vom 11. Mai 2011 im Letzigrund Zürich zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel. 

SAFP Präsident Dr. Lucien W. Valloni: "Die Spielervereinigung SAFP verurteilt die extreme Gewalt, welche von den FC Basel Hooligans am 11. Mai 2011 gegenüber Sicherheitskräften ausgeübt worden ist.

Dieses Verhalten ist kriminell und wird auch von den Spielern aufs Schärfste verurteilt. Skandalös ist allerdings auch, dass diese Video-Bilder so lange unter Verschluss gehalten worden sind. Das ist unverständlich. Jedenfalls kann bei diesen Bildern nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen werden.

Die Spielervereinigung wird sich mit der Swiss Football League in der nächsten Arbeitssitzung vom 5. September 2011 mit diesem Thema beschäftigen und wird die Swiss Football League ein weiteres Mal bitten, die von den Spielern unterstützte  Präventionskampagne SHOW RESPECT gemeinsam umzusetzen.

Es muss nun unbedingt ein Zeichen gesetzt werden, damit alle Fans, auch die Gewaltbereiten, verstehen, dass die Profispieler der Schweiz dieses Verhalten nicht gutheissen. Auch das Abfeuern von Pyros wird von der Spielervereinigung nicht toleriert.

SAFP wird sich allerdings bei der Swiss Football League für eine kontrollierte Möglichkeit der Verwendung von Pyros einsetzen und entsprechendes bereits angeregt. Gleichzeitig muss aber gegen gewaltbereite Fans mit aller Härte vorgegangen werden und die Täter müssen bereits im Stadion sofort nach einer Tat durch die Polizei zur Verantwortung gezogen werden.

Es muss den Fans klar werden, dass auch innerhalb des Stadions jede Form der Gewalt oder Gefährdung Dritter durch das sofortige Eingreifen der Polizei gehandet wird. Nur so können langfristig solche Szenen, wie sie sich im Letzigrund am 11. Mai 2011 abgespielt haben, verhindert werden.

Man muss schliesslich angesichts dieser Bilder festhalten, dass es an ein Wunder grenzt, dass es bei diesen Vorfällen am 11. Mai 2011 keine Toten gegeben hat."

 

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