SAFP gegen pauschale Fankriminalisierung

SAFP Präsident Dr. Lucien Valloni:

Die Profispielervereinigung ist mit dem Verhalten der Polizei gegenüber den Fans des Fussballspiels zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel vom 6. Mai 2012 nicht einverstanden.

Es kann und darf nicht sein, dass Fans bereits präventiv ausgedehnten polizeilichen Kontrollen und Restriktionen ausgesetzt sind.

Es kann doch nicht sein, dass die Polizei sich ausser Stande fühlt, im Stadion beispielsweise bei Verfehlungen von Fans direkt einzugreifen, währenddem ausserhalb des Stadions ohne wirkliche Verfehlungen der Fans mit einem Grossaufgebot und einer Einkesselung der Fans alles daran gesetzt wird, diese Fans wie Kriminelle zu behandeln. Das ist entschieden abzulehnen. Das hat mit einem rechtsstaatlich korrekten Verhalten nichts mehr zu tun.

Genau so wie SAFP von den Fans Respekt einfordert, fordert SAFP aber auch, dass Fans so lange als unbescholtene Bürger behandelt werden, solange sie sich nichts haben zu Schulden kommen lassen.

Das Verhalten der Polizei im Zusammenhang mit dem Spiel vom 6. Mai 2012 muss als absolut unverhältnismässig aber auch kontraproduktiv bezeichnet werden. Diese Polizeitaktik ist verfehlt und muss genauestens überdacht werden.

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