FIFA TPO Verbot

SAFP Präsident Dr. Lucien Valloni zur neuen ab 1. Mai 2015 geltenden FIFA TPO (Third

Party Ownership) Regelung:

“Die FIFA ist dem Beispiel von England¨ Frankreich und Polen gefolgt und hat die Beteiligung

an wirtschaftlichen Spielerrechten verboten.

Weder Vereine noch Spieler dürfen mit einer Drittpartei einen Vertrag abschliessen, der einer

Drittpartei einen gänzlichen oder partiellen Anspruch auf eine Entschädigung, die bei einem

künftigen Transfer eines Spielers von einem Verein zu einem anderen fällig wird, oder

beliebige Rechte im Zusammenhang mit einem künftigen Transfer gewährt.

Ziel der neuen FIFA Regeln ist die Vermeidung von Einfluss von Drittpartein, meist

Investorengruppen auf Spieler und Klubs. Die FIFA hat mit dieser etwas überraschend schnell

eingeführten Regelung die Notbremse gezogen, um den in den letzten Jahren sprunghaft

angestiegenen Spielerfonds Einhalt zu gebieten. Mehr und mehr haben diese

Investmentgesellschaften die Kontrolle über die Spieler und Klubs ausgeübt, und zwar über

strikte Verträge, welche klar darauf ausgerichtet waren, die Spieler innerhalb eines

bestehenden Vertrages gewinnbringend zu transferieren. Bestes Beispiel ist der Fall der

beiden Spieler Tevez und Mascherano welche in der Premier League spielten und deren

Rechteinhaber bestimmten, wo diese Spieler zu spielen hatten.

Mit den neuen FIFA Regelungen zu TPO ist dies nun nicht mehr möglich. Dritte, d.h. alle,

ausser die an einem Transfer beteiligten Klubs, dürfen keine wirtschaftlichen Beteiligungen an

Transfererlösen mehr eingeräumt werden.

Das von der FIFA verfolgte Ziel, nämlich das Verbot von Dritteinflüssen auf das Spiel, die

Spieler und die Klubs ist grundsätzlich zu unterstützen.

Die von der FIFA eingeführte TPO Norm ist aber zu eng gefasst worden. Nach dieser

Regelung dürfen nämlich selbst Spieler mit Bezug auf ihren eigenen Transfer von einem Klub

zu einem anderen Klub keine finanziellen Beteiligungen mehr am eigenen Transfer

eingeräumt werden. Das ist absurd und stossend zugleich.

SAFP kann diesen neuen FIFA TPO Bestimmungen deshalb in dieser Hinsicht nicht

zustimmen.”

For further information please contact:

RA Dr. Lucien W. Valloni, SAFP President, Bellerivestr. 201, 8034 Zürich,

Mobile: 41 (0)76 388 09 90 www.safp.ch

Fifa_TPO_Ban

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